Ein hydraulischer Abgleich sorgt dafür, dass Heizungswasser gleichmäßig und bedarfsgerecht im Gebäude verteilt wird. Das spart Energie, steigert den Komfort und ist als Fördermaßnahme nach BEG anerkannt.
Ein hydraulischer Abgleich sorgt dafür, dass das Heizungswasser gleichmäßig und bedarfsgerecht im Gebäude verteilt wird. Alle Heizflächen erhalten exakt die Wärmemenge, die sie benötigen.
Ohne Abgleich werden manche Räume überversorgt, andere kaum warm. Die Pumpe läuft gegen unnötigen Widerstand und Energie geht verloren.
Wichtig: Ein hydraulischer Abgleich ist keine bloße Ventileinstellung, sondern eine fachliche Optimierung der Heizungsanlage auf Basis der Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.
Über- und unterversorgte Heizkörper werden ausgeglichen, die Wärme verteilt sich bedarfsgerecht im Gebäude.
Fachgerecht wird der Abgleich auf Basis des tatsächlichen Wärmebedarfs je Raum durchgeführt, nicht nach Schätzung.
Pumpen, Ventile und Regelung arbeiten ruhiger und gleichmäßiger und entlasten die Anlagentechnik langfristig.
Von Energiekosten über Komfort bis zur technischen Vorbereitung weiterer Maßnahmen.
Durch den effizienteren Anlagenbetrieb lässt sich der Heizenergieverbrauch typischerweise um 5 bis 15 % senken.
Die Wärme kommt gleichmäßiger dort an, wo sie gebraucht wird, besonders bei bisher ungleichmäßig versorgten Räumen.
Der hydraulische Abgleich ist technische Voraussetzung für viele Optimierungs- und Fördermaßnahmen im BEG-Kontext.
Nicht nur für Sanierungen: Auch im Bestand bringt der hydraulische Abgleich oft deutliche Verbesserungen.
Wenn einzelne Heizkörper kaum warm werden oder manche Räume deutlich überversorgt sind, ist der Abgleich oft der zentrale Optimierungsschritt.
Vor oder im Zuge einer Modernisierung hilft der Abgleich, die Heizungsanlage auf einen effizienteren Betrieb einzustellen.
Wenn die Anlage grundsätzlich funktioniert, aber ineffizient läuft, kann ein sauberer Abgleich unnötige Verbräuche reduzieren.
Im Rahmen der BEG-Heizungsoptimierung ist der hydraulische Abgleich förderfähig und bei weiteren Maßnahmen ein wichtiger Baustein.
Auch ältere Anlagen lassen sich grundsätzlich hydraulisch abgleichen. Entscheidend sind technischer Zustand und Einstellmöglichkeiten.
Gerade bei komplexeren wassergeführten Systemen wirken sich Fehlverteilungen besonders deutlich aus und lassen sich gezielt beheben.
Der hydraulische Abgleich ist im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude förderfähig.
Der hydraulische Abgleich wird über die BEG-Heizungsoptimierung (Einzelmaßnahmen) gefördert. Voraussetzung ist eine fachgerechte Durchführung und Dokumentation durch einen eingetragenen Energieeffizienz-Experten. Die Antragstellung erfolgt über das BAFA-Portal.
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